Museum:

Museumsgebäude im Sonnenschein

 

Logo des HeimatmuseumsWeisendorfs Heimatmuseum am Reuther Weg 16 enthält eine Fülle von Exponaten aus dem Seebachgrund und seiner näheren Umgebung.

Öffnungszeiten:

In den Monaten Mai bis Dezember normalerweise an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 14.00 - 17.00 Uhr. Eine Übersicht finden sie in folgender Tabelle:

Öffnungszeiten des Heimatmuseums

Weitere Öffnungszeiten (z.B. für Besuchergruppen) auf Anfrage bei

Franz Petter, Hoderweg 2, 91085 Weisendorf, Tel. 09132 / 2809

Günter Rath, Mitteldorfer Weg 16, 9085 Weisendorf, Te. 09135 / 729676

 

Museum innenZusammengetragen wurden Geräte aus dem bäuerlichen und handwerklichen Bereich, Haushalts­gegenstände und Trachten, Dinge des adels­herrschaft­lichen und kirchlichen Lebens, Oldtimer - Traktoren, Feuerwehren und andere Fahrzeuge. Die Ausstellungsstücke spiegeln eine vergangene landschaftstypische, bäuer­liche Lebens- und Arbeitswelt sowie Selbstver­sorgungswirtschaft.

ErntekroneFeldarbeit, Stallarbeit, bäuerliches Handwerk und Haushaltsarbeit liefen auf den Höfen oft neben­einander her. Außer Landwirtschaft übte der Bauer noch ein Handwerk, mitunter auch mehrereHand­werke aus. Jedenfalls war der Bauer Selbst­versorger und schon von daher ein vielseitiger Praktiker.

 

Bis zur Einführung des Traktors waren Pferd, Ochse und Kuh die großen Helfer des Bauerns. In Franken spannte man vorwiegend Rinder vor die Ackergeräte wie Pflüge, Eggen und Walzen oder vor Fuhrwerke wie Leiterwagen, Kastenwagen und Odelfässer. Holz war ein wichtiger Baustoff für alle Gerätschaften. Eisen wurde nur da verwendet, wo es unbedingt erforderlich war wie zum Beispiel bei Wagenachsen, auf Rädern aufgezogene Reifen und Pflugscharen. Schmiede gehörten deshalb zu den wichtigsten Handwerkern im Ort.

 

FeuerwehrEin großer Leiterwagen weist auf die wich­tigste Zeit des Bauern, die Erntezeit hin. Zu diesem Arbeitsgang auf dem Feld, aber auch zu besonderen Arbeiten auf dem Hof sind eine Reihe interessanter Objekte der älteren Landtechnik ausgestellt, bei­spielsweise ein Kartoffelroder, eine kombinierte Gras-Getreidemähmaschine, eine Putzmühle sowie eine Dreschmaschine.

 

 

Haar- und FederwildFür die Versorgung von Schweinen und Rindern wurden Futterschneiden, Rüben-Stopfmaschinen, Kartoffelquetschen, Getreide-Schrotmühlen etc. benötigt.

 

Seit 2014 beinhaltet das Museum auch eine umfassende jagdliche Ausstellung. Gezeigt werden die Präparate von heimischem, jagdbarem Haar- und Federwild.

 

Der Grundstock der Sammlung wurde 1988 anläßlich der Weisendorfer 700 - Jahrfeier gelegt; seit 2010 befindet sich das Museum in einem neuen Gebäude (mit Vereinsheim) am Reuther Weg. Es wird eingerichtet und betrieben vom Heimatverein Weisendorf e.V.